Tastenkürzel für bestimmte Funktionen zuweisen

Jeder, der öfter als nur gelegentlich mit dem Mac arbeitet, kann sich mit Tastenkürzeln kann sich die Arbeit erheblich erleichtern. ⌘S Speichern, ⌘C Kopieren und ⌘V Einfügen kennt fast jeder. Dann gibt es noch gängige Kurzbefehle wie ⌘A, ⌘W, ⌘Q, ⌘N und ⌘T.

Wer bestimmte Funktionen häufig benutzt, kann dafür ganz einfach eigene Kurzbefehle anlegen. In den Systemeinstellungen unter „Tastatur“ wählt man den Eintrag „Programmkurzbefehle“ aus. Dort kann man Kurzbefehle anlegen, die für einzelne Programme oder für alle Programme gelten.

Systemeinstellungen Tastatur  Tastenkürzel zuweisen Speichern unter

Mit dem [+] Button fügt man einen Eintrag hinzu. Dabei ist es wichtig, den exakten Menübefehl einzugeben, den man für die Funktion anklicken würde.

Die drei Punkte sind nicht drei normale Punkte sondern ein Sonderzeichen, das drei Punkte darstellt. Es wird mit alt-Punkt erstellt. Oder das zwischen den Anführungszeichen kopieren: „…“

In diesem Beispiel habe ich ein Kürzel angelegt, mit dem ich den Menü-Befehl „Speichern unter …“ mit dem Tastenkürzel ⇧⌘S auslöse.

 

Die heimliche Rückkehr von „Speichern unter…“ und „Nicht speichern“

Mit der Einführung von Lion vor rund einem Jahr waren viele iWork User enttäuscht über die Schlankheitskur bei den Funktionen, die Versions und Autosave mit sich brachte. Es gab reichlich Protest in den Apple Discussions und anderen Foren. Mit der Zeit wurden auch Terminal-Befehle gepostet, mit denen man ungewolltes Speichern durch Autosave abschalten, und in machen Apps damit auch „Speichern unter“ wieder anknipsen konnte.

Mountain Lion bietet das nun wieder von haus aus. Man kann wieder auf die altbewährte, einfache Weise Dateien unter einem anderen Namen speichern und wird gefragt, ob man Änderungen speichern will wenn man sie schließt.

Das erfreuliche daran ist, dass man dafür Autosave nicht komplett deaktivieren muss und dieses zusätzliche Stück Sicherheit nutzen kann Wer es dennoch komplett abschalten will, kann das mit Mountain Tweaks tun.Menü Speichern unter in Mountain Lion

Der Befehl „Speichern unter…“ ist wie zuvor im Menü „Ablage“ verfügbar, wenn man die alt-Taste (⌥) drückt. Um sie permanent im Menü zu haben, muss man ihm einen Tastatur-Kurzbefehl zuweisen, zum Beispiel ⇧⌘S. Für einen guten Workflow macht das sowieso Sinn und viele werden es noch von Snow Leopard gewohnt sein.

Nun ist es aber so, dass mit diesem Befehl auch die Änderungen nicht nur im neuen Dokument, sondern auch im Originaldokument gesichert werden. Damit hat man dann zwei identische Dateien. Der ursprüngliche Gedanke – und der Unterschied zu „Duplizieren“ – ist aber, dass das ursprüngliche Dokument erhalten bleibt. Bleibt zu hoffen, dass dieser Fehler noch behoben wird.

„Nicht speichern“ wird in Systemeinstellungen > Allgemein konfiguriert.  Wie früher wird dann beim Schließen eines ungesicherten Dokumentes eine Dialogbox eingeblendet, in der man das Speichern bestätigen oder verwerfen kann.

Mountain Lion - nicht sichern

Um den Befehl „Duplizieren“ in Pages aus dem Menü entfernen möchte, gibt es noch einen kleinen Trick den ich bei Tuaw.com gefunden habe. Für Pages weist man das Tastenkürzel ⇧⌥⌘S  „Duplizieren“ zu. Schon verschwindet der Menüeintrag und ist nur mit gedrückter alt-Taste sichtbar. Bei mir funktioniert das leider nur mit Pages.

iWork & Mountain Lion – Dokumente vom Mac synchronisieren

Gerade geht die Apple WWDC 2012 (World wide developers conference) zu Ende und es gibt Neues von iWork. Es wurde kein Update angekündigt aber die von vielen ersehnte Funktion mit OSX 10.8 Mountain Lion vorgestellt.

Dokumente von Pages, Keynote und Numbers können nun endlich mit dem iPad und iPhone synchronisiert werden. Die Mac OSX-Apps funktionieren dabei so wie die auf iOS und speichern die Dateien direkt im App. Auf die Frage, ob Dokumente außerhalb der Apps auch synchronisiert werden können, ging die Präsentation nicht ein.

Die sogenannte „Dokumentenbibliothek“ mit ihren Dokumenten in der iCloud sortiert die Dateien chronologisch. Im Prinzip kann jedes App diesen Sync-Dienst von iCloud nutzen wenn es der Entwickler implementiert. Apps von Apple, die den Sync nutzen, sind iWork, Vorschau und Textedit.

Änderungen an Dokumenten werden fast in Echtzeit gespeichert und direkt synchronisiert, was bei manchen Nutzern unbehagen ausgelöst hat, da auch unbemerkte und ungewollte Änderungen gespeichert werden. Wenn ein Dokument geschlossen wird, wird ebenfalls automatisch gespeichert; den Dialog „nicht speichern“ gibt es nicht mehr.

Mountain Lion soll ab Juli 2012 für 19 Euro im App Store verfügbar sein.

Die Cookiegate Affäre – Google hackt Sicherheitseinstellungen von iOS Geräten

„Cookiegate“, in Anspielung auf die Watergate Affäre nennt Greg Sterling die das blaue Auge, das sich Google mit seinem Fehlverhalten geholt hat. Nach einem Bericht des Wall Street Journal hat Google Sicherheitseinstellungen von Nutzern des Safari Browsers mit einem Hack umgangen um sie entgegen der Einstellungen beim Surfen verfolgen zu können. Betroffen sind Anwender, die Safari auf iOS und Mac OSX benutzen.

Zusammen mit einer Werbefirma hat Google einen Code genutzt, der auf dem Gerät ein unerlaubtes Cookie einschleust. Der Hack täuscht dem Browser vor, daß der Nutzer ein Formular ausgefüllt hätte und das Cookie nun erlaubt sei. Werkseitig sind alle Apple-Geräte so eingestellt, daß sie solche Cookies nicht zulassen. Als der Vorfall bekannt wurde, hat Google den Code wieder deaktiviert. Nur Stunden nach dem Erscheinen des Artikels ging bei der US-Amerikanischen Sicherheitsbehörde FTC eine Beschwerde ein und der Kongress sowie Verbraucherverbände forderten eine Erklärung dazu.safari_cookies.png

Google wurde buchstäblich mit der Hand in der Keksdose erwischt. Als Erklärung für das Verhalten wurde von der Suchmaschine erläutert, dass man einen Weg gesucht habe, die +1 Buttons von Werbeanzeigen in Safari funktionsfähig zu machen, die ohne das Tracking nicht richtig funktionieren. Google beteuert, dass die Werbe-Cookies keine persönlichen Informationen sammelten.

Darüber hinaus würde sich Apple (lt. John Battelle) von der üblichen Internetpraxis abwenden und dem Nutzer solche Voreinstellungen aufdrängen („privacy paternalism“). Google hätte nur die normale Praxis des Internets wieder hergestellt – die „normal web practice“.

Update 22.02.2012:

Inzwischen wurde in den USA von einem Safari-Nutzer Klage gegen Google wegen Verletzung der gesetzlich geschützten Privatsphäre eingereicht. Der Internetgigant beteuert nach wie vor, seine Unschuld da er nur „bekannte Mechanismen“ benutzt hätte, Safari dazu zu bringen, wie andere Browser zu funktionieren.

Dennoch bleiben Fragen offen wie z.B. dass der fragliche Programmcode direkt nach dem Erscheinen des ersten Berichtes deaktiviert wurde und warum eine Informationsseite von Google deaktiviert wurde, in der beschrieben wird, dass Safari-Nutzer mit den Werkseinstellungen nicht von Google verfolgt („tracked“) werden.

Aperture 3 – Schlagworte aus mehreren Bildern gleichzeitig entfernen

Wer mit großen Mengen an Dokumenten oder Bildern arbeitet, kommt irgendwann an einen Punkt, die Arbeit mit Schlagworten (Tags) hilfreich ist. Nun war es auch bei mir so, dass ich von iPhoto nach Aperture umgezogen bin und mir eine schöne Projekt- und Galeriestruktur aufgebaut habe. Flugs noch alle Bilder mit Tags versehen um mit „intelligenten Alben“ arbeiten zu können und die Sache war geritzt.

So einfach wars dann doch nicht, weil das Hinzufügen und vor allem das Entfernen von Tags alles Andere als intuitiv ist. Mein erster Ansatz war, in den Metadaten das Feld „Schlagworte“ anzeigen zu lassen und darin dieselben zu ändern. Wenn man aber mehrere Bilder markiert hat, wird aber trotzdem nur ein einziges Bild geändert. Meine Recherchen nach dem „richtigen“ Weg hat folgendes ergeben:

Schlagworte (Tags) hinzufügen

  1. Die gewünschten Fotos markieren (⇧-Klick oder ⌘-Klick)
  2. Schlagwort-Palette einblenden: Menü „Fenster“ > „Schlagwörter einblenden“ // oder ⇧D
  3. Auf die Schlagworte Klicken, die den markierten Bildern hinzugefügt werden sollen.
So weit so gut. Ich hätte erwartet, dass beim nochmaligen Klick auf das hinzugefügte Schlagwort, dasselbe wieder entfernt würde. Eine Lösung dafür, die im Internet herumgeistert ist: Das Schlagwort in das kleine Feld eingeben und ⇧↵ Drücken. Schon etwas merkwürdig umständlich. Das brachte mich auf die Idee, ob es auch mit ⇧-Klick geht. Es geht.

Schlagworte (Tags) entfernen

  1. Die gewünschten Fotos markieren (⇧-Klick oder ⌘-Klick)
  2. Schlagwort-Palette einblenden: Menü „Fenster“ > „Schlagwörter einblenden“ // oder ⇧D
  3. Auf die zu entfernenden Schlagworte mit gedrückter ⇧-Taste Klicken.
Das Entfernen funktioniert auch, wenn nicht alle ausgewählten Bilder das Schlagwort enthalten, sondern nur einige.

iResize – mehrere Bilder auf einmal verarbeiten

Heute musste ich mehrere Bilder verarbeiten und die Größe auf genau 1024 px in der Breite anpassen. Es waren ca 50 Bilder, also nichts was man gerne einzeln per Hand macht.

Als ich erfolglos versucht hatte, eine Ordneraktion einzurichten – man zieht die Dateien auf den Ordner und die werden dann automatisch kopiert und angepasst – machte ich mich auf die Suche nach einem möglichst einfachen App. Zugegeben, „Vorschau“ kann das zwar, aber man hätte dann hinter dem neuen verkleinerten Bild immer ein Originalbild als Autosave-Version. Bei Bildern mit 5-10 MB keine gute Idee zumal die Originale ja unangetastet bleiben.

Lange Rede kurzer Sinn: Meine Wahl fiel auf ein kleines kostenloses App aus der Schweiz mit dem einzigen Nachteil dass es ein furtbar nicht-so-schönes Icon besitzt. Ansonsten sind für mich diese Eigenschaften relevant:

  • Automatisch an dem neuen Ort speichern (nicht erst kopieren müssen)
  • Bilder nach Breite und Höhe anpassbar
  • Dateinamen anpassbar
  • Bildkompression einstellbar (wäre auch ohne ok)

Das App funktioniert so, dass man seine Bilder in die Liste links hineinziet, seine Einstellungen wählt und auf Knopfdruck in einen wählbaren Zielordner legen lassen kann.

Die Bilder lassen sich auch in der Rotation ändern, sogar individuell vor dem Speichern. Als kleines Extra gibt es sogar eine Kompressionsvorschau, in der man sein Bild in einem Vorschaufenster sieht und mit einem Regler die Kompessionsstufe ändern kann. In Echtzeit wird dann das Bild entprechend angezeigt und man sieht sofort ab wann die Qualität zu schlecht wird.

Hier gehts zum Download von iResize. Es gibt einen Spenden-Button: In diesem Fall durchaus angebracht.

Die Cloud – Aber sicher! Sicher?

Nicht mehr lange, dann wird die iCloud von Apple erscheinen. Cloud-Dienste gibt es ja schon länger. Einige wie MobileMe sind gefloppt und einige wie DropBox erfreuen sich großer Beliebtheit.

Es kommt eben immer darauf an wie man es macht. Zum Flop von MobileMe hat sicherlich beigetragen, dass die Entwicklung sich lange hingezogen hat und die Ladezeiten jenseits von gut und böse liegen.  DopBox dagegen ist schnell, offen und unkompliziert.

Die Dateien liegen dann naturgemäß auf einem Server des jeweiligen Anbieters damit sie jederzeit auf jedes Gerät geladen werden können wenn sie geändert wurden. Nun, wenn die Dateien alle auf einem fremden Rechner liegen, wer kann dann darauf noch zugreifen? Da gibt es Unterschiede bei den Anbietern. Einige sind sicherer und einige bieten kaum Sicherheit.

Man kann unterscheiden zwischen zwei Varianten: Die eine speichert die Daten im Klartext, d.h. unverschlüsselt nur durch einen Zungangsnamen und Passwort gesichert. Wer diese hat, knackt, oder umgehen kann (z.B. der Server Administrator) kann auf die Dateien ganz normal zugreifen. Die andere Variante speichert die Daten verschlüsselt, d.h.  man benötigt neben den Zugangsdaten noch einen Schlüssel, der die Dateien überhaupt lesbar macht.

Dienste, die eine online-Suche der hochgeladenen Dateien anbieten, bieten keine Verschlüsselung an, weil das echtzeit-Durchsuchen der Dateien sonst nicht (eingeschränkt) möglich wäre.

Andere Dienste verzichten auf solche Features und stellen die Datensicherheit in den Vordergrund. Hier verlassen nur verschlüsselte Dateien den Rechner des Users, d.h. der Cloudanbieter hat nur kryptische Daten auf dem Server liegen. Die Zugangsdaten und die Verschlüsselungsinformationen, die zum entschlüsseln notwendig sind, verlassen das persönliche Gerät nicht. Das Durchsuchen der Dateien erfolgt auf den Kopien des eigenen Rechners und nicht online.

Somit können auch bei solchen DropBox-Pannen – bei dem jede Dropbox mit einem Beliebigen Passwort im Internet frei zugänglich war – keine Schäden entstehen. Auch für Hacker, die einen Account knacken könne, sind die Dateien wertlos da sie verschlüsselt nicht lesbar und nicht entschlüsselbar sind. Die AES-256 Verschlüsselung gilt bis heute als absolut sicher und ungeknackt.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die Verknüpfung der Dateien mit den persönlichen Daten des Users. Während einige Anbieter diese wiederum in Klartext miteinander verknüpfen, können andere Anbieter wie WUALA diese nicht miteinander zordnen. Auch die beabsichtigte oder unbeabsichtigte Weitergabe von Dateien wäre hier sowohl für werbe- als auch für kriminelle Zwecke nutzlos.

Wer sich für eine solche sichere Variante interessiert, kann sich mit diesem Promo-Code einen kostenlosen 2GB Account bem schweizerischen Anbieter WUALA sichern. Zugangsname, email und passwort eingeben und los gehts.

http://www.wuala.com/referral/BGP3JPJ7AGCKAHP4AHGC

iWork Quo Vadis?

Nun da das neue OSX einige Wochen raus ist, gibt es in manchen Foren heftige Diskussionen zu der einen oder anderen Neuerung.

Neu ist zum Beispiel, dass Features wie „Autosave“ oder „Versions“ nicht mehr im Programm selbst verankert sind sondern im Betriebssystem. Das Programm selbst, z.B. Pages muss dieses Feature lediglich „unterstützen“. Auf diesem Weg wird auch MS Office mit einem der nächsten Updates in den Genuss des Autosave kommen, wie es von Microsoft angekündigt wurde.

Solche Neuerungen bedeuten, dass Änderungen am Betriebssystem auch die Funktionalität von einzelnen Programmen stärker beeinflusst als es in der Vergangenheit üblich war. In dem ausführlichen Bericht von Ars Technica zu OSX Lion finden sich noch eine Reihe solche Neuerungen.

Z.B. werden Programme vom Betriebssystem selbständig geschlossen oder offen gehalten, auch wenn der Nutzer diesen Befehl nicht gegeben hat. Diese Eigenstädigkeit dient angeblich der Performance-Verbesserung indem offene, aber nicht benutzte Programme im Hintergrund geschlossen werden – oder eben, wenn es die Leistungsreserve erlaubt, für einen schnelleren Start im Hintergrund offen gehalten werden, auch wenn der Nutzer den Befehl zum schließen gegeben hat.

Darüber hinaus waren in der Betaversion von Lion die kleinen Punkte im Dock nicht mehr vorhanden, anhand denen man ablesen kann ob das betreffende Programm geöffnet oder geschlossen ist.

Numbers Pages Keynote im Dock
Geöffnete und nicht geöffnete Programme im Dock

Abgesehen von einigen Sicherheitsfragen (wenn z.B. der Internetbrowser unwissend weiter läuft) deuten diese Implementierungen – oder besser gesagt Explantierungen – auf einen stärkeren iOS-Bezug hin als ich es gedacht hätte. In nicht alzu ferner Zukunft dürfte dann das iPad-Verhalten bezüglich Apps auch auf dem Mac der Standard sein:

  • Es gibt für den User keine offenen oder geschlossenen Programme mehr. Er nutzt seine Programme einfach ohne sich Gedanken darüber machen. Gleiches gilt für Dateien.
  • Der User muss nichts mehr manuell sichern. Jede Veränderung wird gespeichert.

Das hört sich doch recht solide und angenehm an. Man kann sich voll und ganz auf sein Dokument konzentrieren und ist besser gegen Datenverlust geschützt.

Allerdings erhalten damit einige Dinge Einzug auf dem Mac, die ich auf meinem iPhone und iPad als unausgereift erachtet habe oder den Beschränkungen des Mobilgerätes zugeschrieben hatte. Primär geht es dabei um den workflow, der auf dem Mac deutlich effizienter ist als auf den Mobilgeräten:

Wie soll das wechseln zwischen „offenen“ Programmen mit ⌘TAB funktionieren, wenn es keine offenen Programme gibt? In iOS hält dafür die Liste der zuletzt benutzten Programme her, die wird aber sehr schnell sehr lang und unübersichtlich.

Geöffnete Dateien bekommen ein neues „zuletzt gespeichert“ Datum auch dann, wenn man sie nicht geändert hat oder wieder zur letzten Version zurückkehrt. Klickt man durch die Blätter in einer Numbers Datei, wird das von Autosave bereits als Änderung erkannt. Das ist nicht nur für die Dateisuche relevant. Auch DropBox fängt an zu synchronisieren obwohl sich nichts geändert hat. Greifen mehrere Nutzer auf eine Datei zu, entstehen Synchronisierungskonflikte durch „falsche“ lokal gespeicherte Versionen.

Auch das Speichern einer Datei unter einem neuen Namen ist umständlicher geworden. Man kann sie nicht mehr in einem Arbeitsgang speichern sondern muss sie duplizieren, speichern und die Ursprungsdatei schließen.

Diese Kleinigkeiten summieren sich ganz schön auf. Abgesehen von Autosave, welche nutzbaren Vorteile bekommt der User eigentlich dafür?

Kein Dock-Exposee mehr in Lion

Das von manchen viel geliebte und praktische Dock-Exposee, das im Juni 2009 eingeführt wurde, existiert in Lion nicht mehr. Die „click-and-hold“ Funktion hat dafür aber auch etwas neues mitgebracht.

Die praktsiche Anzeige der im Programm geöffneten Fenster als Miniaturen wurde entfernt und auch die Nachfrage bei AppeCare Mitarbeitern nach dem Grund oder einer Alternative blieb ohne Ergebnis. Das wurde in den Apple Support Discussions (ASD) von einem User berichtet, der erfahren haben will, dass Apple bereit wäre es zu re-implementieren wenn genügend Nachfragen bei ihnen eingingen. Ein winziger Hoffnungsschimmer für die, die es schmerzlich vermissen.

Die neue Funktionalität, die jetzt nicht zwischen einem Rechtsklick und click-and-hold unterscheided zeigt über den geöffnenten Fenstern deine Liste der zuletzt verwendeten Datein. In der Tat ist das eine Verbesserung im Workflow für Nutzer, die auf diesem Wege ihre Dateien öffnen. Denn die Liste wird auch angezeigt wenn das Programm noch nicht geöffnet ist. Man kann also mit einem einzigen Klick ein Dokument finden und öffnen:

  1. Auf das Programm-Icon im Dock klicken und halten bis die Liste erscheint (ca. 1 sek.)
  2. Den Cursor zum gewünschten Dokument navigieren
  3. Den Mausklick loslassen (release) und das Dokument öffnet sich

Gerade für Leute die beruflich oder auch privat oft und viele Dokumente bearbeiten dürfte das ein echter Gewinn sein. Man muss sich nicht viele Gedanken über das Menü oder die Suche machen. Einfach auf das Icon klicken und los gehts! :)

Fußnoten in iOS Pages – Ein Workaround

Eigentlich kann man ja in Pages für das iPad/ iPhone keine Fußnoten einfügen. Eigentlich – denn das App hat diese Funktion zwar eingebaut, stellt aber keine Buttons dafür zur Verfügung. Hier ist ein kleiner Workaround, mit dem man auch unterwegs Fußnoten einfügen und bearbeiten kann. Weiterlesen