Adressbuch – Mehrere Kontakte gleichzeitig ändern

Das Adressbuch in OS X (Kontakte App) ist simpel und einfach zu bedienen. Für die meisten von uns ist es ausreichend und funktioniert einfach. Was ist aber wenn man mehrere Kontakte gleichzeitig ändern möchte? Das funktioniert mit Bordmitteln nicht aber es gibt eine Lösung dafür.

Mit dieser Sammlung von Applescrpts (Hubi’s Address Book Scripts) kann man das Adressbuch ändern, ohne jeden Kontakt einzeln bearbeiten zu müssen. Für eine Auswahl oder alle Kontakte kann man:

  • Alle Daten eines Feldes auslesen z.B. alle Telefonnummern
  • Duplikate gruppieren
  • zu Gruppen hinzufügen oder entfernen
  • Groß-/Kleinschreibung ändern
  • Leerzeichen entfernen
  • Zeichen entfernen
  • suchen und ersetzen
  • Felder austauschen, verschieben oder teilen
  • und mehr…

In meinem Beispiel wurden versehentlich beim Synchronisieren mit dem Festnetztelefon zu fast allen Telefonnummern eine Zusätzliche Vorwahl hinzugefügt. (Danke Gigaset Sync App.) Die Telefonnummern sahen also so aus: Ländervorwahl-Vorwahl-Vorwahl-Telefonnummer. Die Aufgabe ist nun, die überflüssige Vorwahl zu suchen und mit „nichts“ zu ersetzen.

So gehts: Man lädt den Ordner mit den Skripten herunter (hier oder hier) und führt einfach die gewünschte Funktion aus.

Wenn man den Ordner mit den Skripten heruntergeladen hat, kann man sie entweder direkt ausführen oder in das Skript-Menü importieren. Dazu einfach den Installer laufen lassen.

Um die Telefonnummern zu ändern, reichen diese drei Schritte:

  1. Adressbuch öffnen
  2. Skript starten (Field – search & replace in…)
  3. Die zu suchende und zu ersetzende Zeilenfolge eingeben

Wenn man eine bestimmte Zeichenfolge entfernen möchte, gibt man bei „Replace“ einfach nichts ein.

Das funktioniert auch, wenn die Kontakte nicht lokal sondern in iCloud sind. Es dauert ca 2 Minuten (je nach Anzahl) bis alle Kontakte auf den anderen Geräte aktualisiert sind.

Adressbuch mehrere Kontakte gleichzeitig bearbeiten

Finder Tags in OS X Mavericks

tags-headerBevor Tags im Finder integriert wurden, gab es schon einige ziemlich ausgereifte Apps dafür wie z.B. Tagit, Punakea oder Leap. Nun ist die Funktion direkt in OS X integriert und das macht durchaus einen Unterschied.

Tags sind damit systemweit verfügbar und ihre Anwendung für den Workflow optimiert. Um Tags richtig zu nutzen, muss man die Disziplin aufbringen, jede Datei ordentlich mit Schlüsselwörtern zu versehen. Je einfacher das ist und je geringer die Hürden sind, umso besser funktioniert das System. Hier hilft die die tiefe Integration im System wie z.B. die Eingabe direkt von der Titelleiste eines Dokumentes oder während des Speichervorgangs quasi on-the-fly.  Weiterlesen

WWDC 2013: OSX 10.9 Mavericks und iWork for iCloud

Auf der Worldwide Developer Conference 2013 kündigte Apple viele Softwareneuerungen für den Mac an. Neben dem Update von OSX auf die Version 10.9, welche mit dem Namen Mavericks die lang gepflegte Tradition der Katzennamen vorerst beendet, schafften es auch einige beliebte Apps endlich eine Version für den Mac zu erhalten. So hält nun beispielsweise iBooks, welches es lange Zeit nur auf iOS gab, endlich Einzug in Apples neues Betriebssystem für den Mac. Ebenso erhält nun auch Maps, die ursprünglich mit iOS6 eingeführt wurde, eine eigene Umsetzung.

Aber nicht nur bisher iOS exklusive Apps waren Thema auf der WWDC 2013. Auch alteingesessene Programme wie Safari erhielten eine rundum Erneuerung. So soll die neue Safari App neben der optischen Überarbeitung auch deutlich energieeffizienter sein. Sobald das Fenster von Safari beispielsweise von einer anderen App überlagert wird, sinkt die Hardwarebeanspruchung des Browsers auf ein Minimum. Das dürfte vor allem die MacBook user freuen.
OSX Mavericks taggingFür die Poweruser dürften die Veränderungen im Finder nützlich sein. Für viele galt er als veraltet und dem Ende nahe. Aber mit dem Update kamen nun Tabs und Tags dazu. Das erleichtert die Dokumentenorganisation deutlich. Für viele User werden damit die Apps wie „xtra Finder“ oder „Tags“ übreflüssig.

Weiterhin bekommt iWork eine neue, dritte Variante spendiert, nämlich „iWork for iCloud“, die komplett im Browser stattfindet. Dabei hat Apple besonderen Wert auf eine gute Kompatibilität gelegt. Folglich kann man iWork dann auf Mac sowie PC nutzen und es ist – so wie die Desktop Version – auch in der Lage Microsoft Office Dokumente zu bearbeiten. iWork for iCloud soll nicht nur mit Safari, sondern mit allen gängigen Internetbrowsern funktionieren, sogar mit dem Internet Explorer auf Windows.

Tastenkürzel für bestimmte Funktionen zuweisen

Jeder, der öfter als nur gelegentlich mit dem Mac arbeitet, kann sich mit Tastenkürzeln kann sich die Arbeit erheblich erleichtern. ⌘S Speichern, ⌘C Kopieren und ⌘V Einfügen kennt fast jeder. Dann gibt es noch gängige Kurzbefehle wie ⌘A, ⌘W, ⌘Q, ⌘N und ⌘T.

Wer bestimmte Funktionen häufig benutzt, kann dafür ganz einfach eigene Kurzbefehle anlegen. In den Systemeinstellungen unter „Tastatur“ wählt man den Eintrag „Programmkurzbefehle“ aus. Dort kann man Kurzbefehle anlegen, die für einzelne Programme oder für alle Programme gelten.

Systemeinstellungen Tastatur  Tastenkürzel zuweisen Speichern unter

Mit dem [+] Button fügt man einen Eintrag hinzu. Dabei ist es wichtig, den exakten Menübefehl einzugeben, den man für die Funktion anklicken würde.

Die drei Punkte sind nicht drei normale Punkte sondern ein Sonderzeichen, das drei Punkte darstellt. Es wird mit alt-Punkt erstellt. Oder das zwischen den Anführungszeichen kopieren: „…“

In diesem Beispiel habe ich ein Kürzel angelegt, mit dem ich den Menü-Befehl „Speichern unter …“ mit dem Tastenkürzel ⇧⌘S auslöse.

 

Die heimliche Rückkehr von „Speichern unter…“ und „Nicht speichern“

Mit der Einführung von Lion vor rund einem Jahr waren viele iWork User enttäuscht über die Schlankheitskur bei den Funktionen, die Versions und Autosave mit sich brachte. Es gab reichlich Protest in den Apple Discussions und anderen Foren. Mit der Zeit wurden auch Terminal-Befehle gepostet, mit denen man ungewolltes Speichern durch Autosave abschalten, und in machen Apps damit auch „Speichern unter“ wieder anknipsen konnte.

Mountain Lion bietet das nun wieder von haus aus. Man kann wieder auf die altbewährte, einfache Weise Dateien unter einem anderen Namen speichern und wird gefragt, ob man Änderungen speichern will wenn man sie schließt.

Das erfreuliche daran ist, dass man dafür Autosave nicht komplett deaktivieren muss und dieses zusätzliche Stück Sicherheit nutzen kann Wer es dennoch komplett abschalten will, kann das mit Mountain Tweaks tun.Menü Speichern unter in Mountain Lion

Der Befehl „Speichern unter…“ ist wie zuvor im Menü „Ablage“ verfügbar, wenn man die alt-Taste (⌥) drückt. Um sie permanent im Menü zu haben, muss man ihm einen Tastatur-Kurzbefehl zuweisen, zum Beispiel ⇧⌘S. Für einen guten Workflow macht das sowieso Sinn und viele werden es noch von Snow Leopard gewohnt sein.

Nun ist es aber so, dass mit diesem Befehl auch die Änderungen nicht nur im neuen Dokument, sondern auch im Originaldokument gesichert werden. Damit hat man dann zwei identische Dateien. Der ursprüngliche Gedanke – und der Unterschied zu „Duplizieren“ – ist aber, dass das ursprüngliche Dokument erhalten bleibt. Bleibt zu hoffen, dass dieser Fehler noch behoben wird.

„Nicht speichern“ wird in Systemeinstellungen > Allgemein konfiguriert.  Wie früher wird dann beim Schließen eines ungesicherten Dokumentes eine Dialogbox eingeblendet, in der man das Speichern bestätigen oder verwerfen kann.

Mountain Lion - nicht sichern

Um den Befehl „Duplizieren“ in Pages aus dem Menü entfernen möchte, gibt es noch einen kleinen Trick den ich bei Tuaw.com gefunden habe. Für Pages weist man das Tastenkürzel ⇧⌥⌘S  „Duplizieren“ zu. Schon verschwindet der Menüeintrag und ist nur mit gedrückter alt-Taste sichtbar. Bei mir funktioniert das leider nur mit Pages.