Microsoft Office für iPad

excel für iPad

Microsoft hat die Office Apps Word, Excel und Powerpoint für iPad im Apple App Store verfügbar gemacht. Von vielen zunächst als „zu spät“ bezeichnet, ist das Interesse jedoch recht hoch. Bereits nach einem Tag waren die Apps an der Spitze der Download-Charts für kostenlose Apps im App Store. Nach drei Tagen war Word auf Platz 1 in 120 von 135 Ländern, Excel und Powerpoint auf Platz 5.

Die Apps können kostenlos heruntergeladen werden. Damit lassen sich Office Dokumente wie gewohnt ansehen und auch versenden. Wer allerdings Dokumente bearbeiten oder erstellen möchte, benötigt ein Office 365 Abo für 99,99 Euro pro Jahr. Dieses Abo umfasst das Nutzen von MS Office auf mehreren Geräten (Mac, PC, iPad) und Speicherplatz in Microsoft’s OneCloud.

Der Funktionsumfang der iPad Versionen ist  nicht gleichauf mit den Desktopversionen. Beispielsweise fehlt Excel die Funktion für Pivot Tabellen. Dokumente, die die fehlenden Funktionen enthalten, können aber problemlos angesehen werden.

Dass Office nun auf dem iPad verfügbar ist, dürfte für beide Unternehmen ein Gewinn sein. Apple profitiert wohl von eine höheren Akzeptanz des iPad und einem 30%-Anteil der über den App Store gekauften Office Abos. Microsoft hingegen dürfte von all den iPad Usern profitieren, die Office bisher nicht nutzen konnten aber gerne würden.

Tim Cook postete einen Tweet, um Office und MS CEO Satya Nadella im App Store willkommen zu heißen.

TC Welcome MS

Pages 5, Numbers 3 und Keynote 6: Vermisste Funktionen sollen wieder integriert werden

PagesNumbersKeynoteNach dem Release der neuen Versionen von Pages, Numbers und Keynote waren viele Nutzer enttäuscht darüber, dass einige Funktionen wie z.B. Kopf- und Fußzeilen in Numbers nicht mehr verfügbar waren.

Die Blogs berichteten darüber und in Foren wurde darüber diskutiert. Nun hat Apple eine art mini-Roadmap bekannt gegeben, welche Funktionen in den nächsten 6 Monaten wieder verfügbar sein sollen.

In den englischen Support-Seiten wird unter dem Thema „Funktionen und Kompatibilität“ im Rahmen von „Learn about the new iWork for Mac.“ beschrieben, dass die neuen Versionen von Grund auf vollständig neu für 64-Bit programmiert wurden und ein übergreifendes Dateiformat für Mac, iCloud und iOS 7 bieten. Im Rahmen der ersten Version seien noch nicht alle Funktionen implementiert.

„Wir planen, einige der Funktionen in den nächsten Updates wieder zu implementieren und laufend brand neue Funktionen hinzuzufügen.“  Weiterlesen

Liste von entfernten, geänderten und neuen Funktionen im Update von iWork ’09 auf 2013

Dies ist eine Liste der entfernten und geänderten Funktionen im aktuellen Update von Numbers, Pages und Keynote. Die Punkte wurden aus den Diskussionsforen bei Apple und MacRumors.com zusammengetragen, wie dort berichtet.

„Numbers Lost Features“  – Apple Forum

Numbers

Entfernte Funktionen:

  • Tabellenfüllungen entfernt (nur noch Zellenhintergrund)
  • Zellenhintergrund Farbe nicht frei einstellbar (nur vorgegebene Farbauswahl)
  • OSX Spotlight-Suchinformationen entfernt
  • Keine Tabellenstile festlegbar (nur 6 vorgegebene verfügbar)
  • In der Druckansicht keine Bearbeitung möglich
  • Formeleingabeleiste am oberen Rand entfernt
  • Textformat Leiste am oberen Rand entfernt
  • Tabellen können nur noch am oberen linken Eck verschoben werden (theoretisch kann man sie an allen Seiten greifen und ziehen, aber der Bereich ist nur 1 Pixel breit)
  • Zellen teilen
  • Einstellung für Zeilenumbruch innerhalb der Zelle (nur noch mit shift-enter möglich)
  • Keine Kopf- und Fußzeilen
  • Seitenzahlen beginnen auf jedem Blatt bei 1 wenn mehrere Blätter geruckt werden
  • Seitenzahlen können nicht bearbeitet werden (Ausrichtung, Schrift, Farbe etc.)
  • Datum einfügen entfernt
  • Nur ausgewählte Zeilen sortieren (nur gesamte Tabelle)
  • Sortierung von Spalten, die Daten aus anderen Tabellen enthalten.

Neue Funktionen:

  • Absatzstile für Text
  • Texteinschub
  • Funktionshilfe wird automatisch in der Seitenleiste angezeigt
  • Bubble Charts
  • Interaktive Charts

 

Pages

Entfernte Funktionen:

  • Einfügen von Layoutumbrüchen
  • Objekte, Bilder, Tabellen oder Formen in Kopf- und Fußzeilen (nur noch Text)
  • Seiten und Kapitel in der Seitenleiste verschieben, duplizieren oder löschen
  • Adressen aus Adressbuch einfügen
  • Serienbrief
  • Gliederungsfunktion
  • Layoutränder
  • Textboxen verknüpfen (Textfluss)
  • Datum aktualisieren wenn das Dokument geöffnet wird
  • Formatierungsleiste unter der Menüleiste (aber neu in iOS7)
  • Seiten Doppelansicht (zwei seiten nebeneinander)
  • Gespiegelte Seiten Ansicht
  • Buchstabenlaufweite (letter spacing)
  • Bullets und Nummerierung in Absatzstilen speichern
  • Stile Schublade
  • Stile importieren
  • Diagramme aus numbers verlinken
  • Auto update Datum beim öffnen
  • Seitennummerierung defekt (screenshot)
  • Templates können nicht aus dem Finder geöffnet werden, müssen erst in den Templatechooser verschoben werden
  • Navigation am unteren Bildschirmrand um zum nächsten Absatz, Überschrift etc. zu springen.
  • Erweiterte Suche in der Seitenleiste und Suche nach „invisibles“ (Umbrüche etc.)
  • Nicht-zusammenhängenden Text auswählen (alt+ziehen)
  • Symbolleiste anpassbar
  • 135 Vorlagen
  • Seiten verwalten
  • Buttons für hochgestellte oder tiefgestellte Zeichen
  • Gesamtes Auftreten des Stils markieren
  • Zoomstufe des Dokuments beim nächsten öffen beibehalten
  • Media Inspector Zugriff auf Aperture Bilder
  • Hilfslinien
  • Zellen zusammenführen in einer Tabelle
  • Vertikales Lineal
  • Lesezeichen
  • Links zu externen Dokumenten
  • Bilder in Tabellen
  • Mathtype Gleichungen und Formeln in Tabellen
  • Grapher Gleichungen und Formeln in Tabellen
  • User Guide (nur noch via Safari online)
  • Open Type features
  • Storyboards
  • Text to Tables
  • Tables to Text
  • Word export nach iCloud
  • Export als .rtf
  • Import .rtf
  • Kommentare können nur noch einzeln angesehen werden
  • Inhaltsverzeichns saubere Nummerierung
  • Selective formating in Character Styles
  • Dateinamen einfügen
  • Suche im Media Browser
  • Bullet points in Kommentaren
  • Kommentare durchsuchen
  • Benutzerdefinierte Autokorrektur
  • Speech to Text
  • Pages ’08 Dokumente öffnen
  • Tabellen Kopfzeilen
  • Seitennummern in römischen Zahlen
  • Zeichenanzahl inkl. Leerzeichen
  • Zuletzt benutzte Schriften oben im Schriftmenü
  • Anzeige der akutellen Seitenzahl in der Fußleiste
  • Kompatiblität beim kopieren/einfügen von Pages ’09
  • Einige Schriftarten
  • Speichern auf einen Windows Server
  • Statusleiste
  • Bild aus Pages in den Finder ziehen
  • Permanent deinstallieren

Neue Funktionen: 

  • Sprachen (von 18 auf 34 erhöht)
  • Textrichtung rechts nach links
  • Share outside iCloud
  • Phonetic Guide for Chinese & Japanese
  • Die Dateinamen der Vorlagen im Template chooser können geändert werden (Rechtsklick)
  • Selbst erstellte Vorlagen können im Template chooser gelöscht werden (Rechtsklick)
  • Automatische Erkennung der Textsprache
  • Textboxen können zu einer neuen Form verschmolzen werden
  • Zusätzliche Schatteneffekte
  • Bild maskieren per Doppelklick
  • Fadenkreuz/Lupe für Instant-Transparenz Werkzeug

Geänderte Funktionen: 

  • Link Text in Dokumenten wird direkt im Text via Popup bearbeitet
  • Objekte auf jeder Seite wiederholen (Abschnittsvorlagen)
  • Export nach ePub produziert andere Ergebnisse
  • Wrap methods have been cut back severely
  • Einstellung für Textsprache gilt nun für das gesamte Dokument
  • Kopf- und Fußheilen ist unveränderbar 3-spaltig
  • Kein automatisher Zeilenumbruch in Kopf- und Fußzeilen
  • Eingabe der Seitennummerierung
  • Eigene Vorlagen werden gespeichert in ~/Library/Containers/com.apple.iWork.pages
  • AppleScript Library stark verändert 
  • EndNote plugin funktioniert teilweise nicht
  • Spaltenanzahl im Textkörper ändern bewirkt automatischen Layoutumbruch (allerdings kann der Abstand davor und danach niccht geändert werden, da Layoutränder fehlen)

Für Keynote wurde von den Usern keine einheitliche Liste geführt. Die Änderungen wurden in den Beiträgen hier diskutiert: List of deleted features in Keynote ’13 und hier kritisiert: Apple kills off Keynote    Apple’s iWork for Mac will only be as smart as his two dumb little brothers

 

iWork muss Federn lassen: Viele Funktionen gestrichen

gerupftes huhn

Bei der Präsentation der neuen Pages, Keynote und Numbers Apps wurde eines besonders betont: Mac, iOS und iCloud sind jetzt voll kompatibel. Darauf hatten viele gehofft und die Vorfreude war groß. Auch das neue Design wurde mit Spannung erwartet mit dem man noch einfacher mehr erreichen sollte. Mehr dazu in einem anderen Blogpost.

It’s easier to do things, while at the same time it’s more powerful.
Eddie Cue, Apple 

They are the most powerful iWork apps we ever made.
Roger Rosner, Apple 

Die „full document compatibility“, wie es Apple nennt, ist also tatsächlich da, nun sind alle Funktionen über alle Geräte gleich, allerdings nicht ohne Einbußen an anderer Stelle. Und diese scheinen nicht unherheblich zu sein. Denn es wurden nicht die iOS Apps an die Leistungsfähigkeit der Mac Apps angeglichen, sondern umgekehrt.

Pages, Keynote und Numbers für iOS haben zweifelsfrei eine deutliche Verbesserung der Funktionen und Anwendung erfahren, aber sie sind bei weitem noch nicht auf Desktop-Standard. Nun muss der Macuser, auch wenn er nicht mit dem iPhone oder iPad arbeitet, auf dem Niveau der Mobilgeräte arbeiten. Eine gewisse Schonfrist gibt es noch, denn iWork ’09 ist auf den meisten Rechnern noch wohlauf (die Apps wurden beim Update nicht gelöscht), dennoch heben viele User entsetzt die Augenbrauen. Die verlorenen Features und Bugs haben teilweise gravierende Auswirkungen auf die Werke der Anwender. Manche Dateien lassen sich gar nicht mehr bearbeiten, da Schlusselfunktionen schlichtweg fehlen.

Es mag möglicherweise auch an der Kommunikation von Apple liegen, denn dieses Update ist weniger ein Update als tatsächlich eine komplett neu programmierte Variante von iWork. Aus dieser Perspektive lässt sich die bedingte Kompatibilität in einem anderen Licht betrachten.

Am schwersten getroffen hat es Pages, das in der letzten Version ein ziemlich leistungsfähiges Textverarbeitungsprogramm war. An Features wie die Gliederungsansicht, Adressfelder oder verknüpfte Diagramme aus Numbers ist in der neuen Version nicht mehr zu denken. Entsprechend haben sich die Bewertungen im App Store von überwiegend positiv auf überwiegend negativ gedreht.

(Bild: Bewerung Pages 5.0 oben vs. alle Bewertungen inkl. 5.0 unten) 

Wärhend User in den Foren bei Apple und MacRumors.com ihr Leid über dutzende Seiten hinweg klagen, ist die Fachpresse ebenfalls eher zurückhaltend mit Lob für den Fortschritt.

Whither iWork?
— John Gruber | daringfireball.net

Whither iWork?
— rarebitstudio.com 

Apple’s Pages 5.0 an unmitigated disaster?
— macdailynews.com

Problem für Vielschreiber, Apple streicht zahlreiche iWork-Funktionen
— macwelt.de

Updated iWork Apps are Here: Proceed with Caution.
— keynotepro.com

Some Power Users Are Unhappy With Lost Features in the New iWork
— macrumors.com

Pages 5: An unmitigated disaster
— betalogue.com

die Lehre aus dem iWork-Desaster
— webseiten an apfelpürée

…und mehr.

WWDC 2013: OSX 10.9 Mavericks und iWork for iCloud

Auf der Worldwide Developer Conference 2013 kündigte Apple viele Softwareneuerungen für den Mac an. Neben dem Update von OSX auf die Version 10.9, welche mit dem Namen Mavericks die lang gepflegte Tradition der Katzennamen vorerst beendet, schafften es auch einige beliebte Apps endlich eine Version für den Mac zu erhalten. So hält nun beispielsweise iBooks, welches es lange Zeit nur auf iOS gab, endlich Einzug in Apples neues Betriebssystem für den Mac. Ebenso erhält nun auch Maps, die ursprünglich mit iOS6 eingeführt wurde, eine eigene Umsetzung.

Aber nicht nur bisher iOS exklusive Apps waren Thema auf der WWDC 2013. Auch alteingesessene Programme wie Safari erhielten eine rundum Erneuerung. So soll die neue Safari App neben der optischen Überarbeitung auch deutlich energieeffizienter sein. Sobald das Fenster von Safari beispielsweise von einer anderen App überlagert wird, sinkt die Hardwarebeanspruchung des Browsers auf ein Minimum. Das dürfte vor allem die MacBook user freuen.
OSX Mavericks taggingFür die Poweruser dürften die Veränderungen im Finder nützlich sein. Für viele galt er als veraltet und dem Ende nahe. Aber mit dem Update kamen nun Tabs und Tags dazu. Das erleichtert die Dokumentenorganisation deutlich. Für viele User werden damit die Apps wie „xtra Finder“ oder „Tags“ übreflüssig.

Weiterhin bekommt iWork eine neue, dritte Variante spendiert, nämlich „iWork for iCloud“, die komplett im Browser stattfindet. Dabei hat Apple besonderen Wert auf eine gute Kompatibilität gelegt. Folglich kann man iWork dann auf Mac sowie PC nutzen und es ist – so wie die Desktop Version – auch in der Lage Microsoft Office Dokumente zu bearbeiten. iWork for iCloud soll nicht nur mit Safari, sondern mit allen gängigen Internetbrowsern funktionieren, sogar mit dem Internet Explorer auf Windows.

Tastenkürzel für bestimmte Funktionen zuweisen

Jeder, der öfter als nur gelegentlich mit dem Mac arbeitet, kann sich mit Tastenkürzeln kann sich die Arbeit erheblich erleichtern. ⌘S Speichern, ⌘C Kopieren und ⌘V Einfügen kennt fast jeder. Dann gibt es noch gängige Kurzbefehle wie ⌘A, ⌘W, ⌘Q, ⌘N und ⌘T.

Wer bestimmte Funktionen häufig benutzt, kann dafür ganz einfach eigene Kurzbefehle anlegen. In den Systemeinstellungen unter „Tastatur“ wählt man den Eintrag „Programmkurzbefehle“ aus. Dort kann man Kurzbefehle anlegen, die für einzelne Programme oder für alle Programme gelten.

Systemeinstellungen Tastatur  Tastenkürzel zuweisen Speichern unter

Mit dem [+] Button fügt man einen Eintrag hinzu. Dabei ist es wichtig, den exakten Menübefehl einzugeben, den man für die Funktion anklicken würde.

Die drei Punkte sind nicht drei normale Punkte sondern ein Sonderzeichen, das drei Punkte darstellt. Es wird mit alt-Punkt erstellt. Oder das zwischen den Anführungszeichen kopieren: „…“

In diesem Beispiel habe ich ein Kürzel angelegt, mit dem ich den Menü-Befehl „Speichern unter …“ mit dem Tastenkürzel ⇧⌘S auslöse.

 

Die heimliche Rückkehr von „Speichern unter…“ und „Nicht speichern“

Mit der Einführung von Lion vor rund einem Jahr waren viele iWork User enttäuscht über die Schlankheitskur bei den Funktionen, die Versions und Autosave mit sich brachte. Es gab reichlich Protest in den Apple Discussions und anderen Foren. Mit der Zeit wurden auch Terminal-Befehle gepostet, mit denen man ungewolltes Speichern durch Autosave abschalten, und in machen Apps damit auch „Speichern unter“ wieder anknipsen konnte.

Mountain Lion bietet das nun wieder von haus aus. Man kann wieder auf die altbewährte, einfache Weise Dateien unter einem anderen Namen speichern und wird gefragt, ob man Änderungen speichern will wenn man sie schließt.

Das erfreuliche daran ist, dass man dafür Autosave nicht komplett deaktivieren muss und dieses zusätzliche Stück Sicherheit nutzen kann Wer es dennoch komplett abschalten will, kann das mit Mountain Tweaks tun.Menü Speichern unter in Mountain Lion

Der Befehl „Speichern unter…“ ist wie zuvor im Menü „Ablage“ verfügbar, wenn man die alt-Taste (⌥) drückt. Um sie permanent im Menü zu haben, muss man ihm einen Tastatur-Kurzbefehl zuweisen, zum Beispiel ⇧⌘S. Für einen guten Workflow macht das sowieso Sinn und viele werden es noch von Snow Leopard gewohnt sein.

Nun ist es aber so, dass mit diesem Befehl auch die Änderungen nicht nur im neuen Dokument, sondern auch im Originaldokument gesichert werden. Damit hat man dann zwei identische Dateien. Der ursprüngliche Gedanke – und der Unterschied zu „Duplizieren“ – ist aber, dass das ursprüngliche Dokument erhalten bleibt. Bleibt zu hoffen, dass dieser Fehler noch behoben wird.

„Nicht speichern“ wird in Systemeinstellungen > Allgemein konfiguriert.  Wie früher wird dann beim Schließen eines ungesicherten Dokumentes eine Dialogbox eingeblendet, in der man das Speichern bestätigen oder verwerfen kann.

Mountain Lion - nicht sichern

Um den Befehl „Duplizieren“ in Pages aus dem Menü entfernen möchte, gibt es noch einen kleinen Trick den ich bei Tuaw.com gefunden habe. Für Pages weist man das Tastenkürzel ⇧⌥⌘S  „Duplizieren“ zu. Schon verschwindet der Menüeintrag und ist nur mit gedrückter alt-Taste sichtbar. Bei mir funktioniert das leider nur mit Pages.

iWork & Mountain Lion – Dokumente vom Mac synchronisieren

Gerade geht die Apple WWDC 2012 (World wide developers conference) zu Ende und es gibt Neues von iWork. Es wurde kein Update angekündigt aber die von vielen ersehnte Funktion mit OSX 10.8 Mountain Lion vorgestellt.

Dokumente von Pages, Keynote und Numbers können nun endlich mit dem iPad und iPhone synchronisiert werden. Die Mac OSX-Apps funktionieren dabei so wie die auf iOS und speichern die Dateien direkt im App. Auf die Frage, ob Dokumente außerhalb der Apps auch synchronisiert werden können, ging die Präsentation nicht ein.

Die sogenannte „Dokumentenbibliothek“ mit ihren Dokumenten in der iCloud sortiert die Dateien chronologisch. Im Prinzip kann jedes App diesen Sync-Dienst von iCloud nutzen wenn es der Entwickler implementiert. Apps von Apple, die den Sync nutzen, sind iWork, Vorschau und Textedit.

Änderungen an Dokumenten werden fast in Echtzeit gespeichert und direkt synchronisiert, was bei manchen Nutzern unbehagen ausgelöst hat, da auch unbemerkte und ungewollte Änderungen gespeichert werden. Wenn ein Dokument geschlossen wird, wird ebenfalls automatisch gespeichert; den Dialog „nicht speichern“ gibt es nicht mehr.

Mountain Lion soll ab Juli 2012 für 19 Euro im App Store verfügbar sein.

iWork Quo Vadis?

Nun da das neue OSX einige Wochen raus ist, gibt es in manchen Foren heftige Diskussionen zu der einen oder anderen Neuerung.

Neu ist zum Beispiel, dass Features wie „Autosave“ oder „Versions“ nicht mehr im Programm selbst verankert sind sondern im Betriebssystem. Das Programm selbst, z.B. Pages muss dieses Feature lediglich „unterstützen“. Auf diesem Weg wird auch MS Office mit einem der nächsten Updates in den Genuss des Autosave kommen, wie es von Microsoft angekündigt wurde.

Solche Neuerungen bedeuten, dass Änderungen am Betriebssystem auch die Funktionalität von einzelnen Programmen stärker beeinflusst als es in der Vergangenheit üblich war. In dem ausführlichen Bericht von Ars Technica zu OSX Lion finden sich noch eine Reihe solche Neuerungen.

Z.B. werden Programme vom Betriebssystem selbständig geschlossen oder offen gehalten, auch wenn der Nutzer diesen Befehl nicht gegeben hat. Diese Eigenstädigkeit dient angeblich der Performance-Verbesserung indem offene, aber nicht benutzte Programme im Hintergrund geschlossen werden – oder eben, wenn es die Leistungsreserve erlaubt, für einen schnelleren Start im Hintergrund offen gehalten werden, auch wenn der Nutzer den Befehl zum schließen gegeben hat.

Darüber hinaus waren in der Betaversion von Lion die kleinen Punkte im Dock nicht mehr vorhanden, anhand denen man ablesen kann ob das betreffende Programm geöffnet oder geschlossen ist.

Numbers Pages Keynote im Dock
Geöffnete und nicht geöffnete Programme im Dock

Abgesehen von einigen Sicherheitsfragen (wenn z.B. der Internetbrowser unwissend weiter läuft) deuten diese Implementierungen – oder besser gesagt Explantierungen – auf einen stärkeren iOS-Bezug hin als ich es gedacht hätte. In nicht alzu ferner Zukunft dürfte dann das iPad-Verhalten bezüglich Apps auch auf dem Mac der Standard sein:

  • Es gibt für den User keine offenen oder geschlossenen Programme mehr. Er nutzt seine Programme einfach ohne sich Gedanken darüber machen. Gleiches gilt für Dateien.
  • Der User muss nichts mehr manuell sichern. Jede Veränderung wird gespeichert.

Das hört sich doch recht solide und angenehm an. Man kann sich voll und ganz auf sein Dokument konzentrieren und ist besser gegen Datenverlust geschützt.

Allerdings erhalten damit einige Dinge Einzug auf dem Mac, die ich auf meinem iPhone und iPad als unausgereift erachtet habe oder den Beschränkungen des Mobilgerätes zugeschrieben hatte. Primär geht es dabei um den workflow, der auf dem Mac deutlich effizienter ist als auf den Mobilgeräten:

Wie soll das wechseln zwischen „offenen“ Programmen mit ⌘TAB funktionieren, wenn es keine offenen Programme gibt? In iOS hält dafür die Liste der zuletzt benutzten Programme her, die wird aber sehr schnell sehr lang und unübersichtlich.

Geöffnete Dateien bekommen ein neues „zuletzt gespeichert“ Datum auch dann, wenn man sie nicht geändert hat oder wieder zur letzten Version zurückkehrt. Klickt man durch die Blätter in einer Numbers Datei, wird das von Autosave bereits als Änderung erkannt. Das ist nicht nur für die Dateisuche relevant. Auch DropBox fängt an zu synchronisieren obwohl sich nichts geändert hat. Greifen mehrere Nutzer auf eine Datei zu, entstehen Synchronisierungskonflikte durch „falsche“ lokal gespeicherte Versionen.

Auch das Speichern einer Datei unter einem neuen Namen ist umständlicher geworden. Man kann sie nicht mehr in einem Arbeitsgang speichern sondern muss sie duplizieren, speichern und die Ursprungsdatei schließen.

Diese Kleinigkeiten summieren sich ganz schön auf. Abgesehen von Autosave, welche nutzbaren Vorteile bekommt der User eigentlich dafür?

Fußnoten in iOS Pages – Ein Workaround

Eigentlich kann man ja in Pages für das iPad/ iPhone keine Fußnoten einfügen. Eigentlich – denn das App hat diese Funktion zwar eingebaut, stellt aber keine Buttons dafür zur Verfügung. Hier ist ein kleiner Workaround, mit dem man auch unterwegs Fußnoten einfügen und bearbeiten kann. Weiterlesen