Aperture 3 – Schlagworte aus mehreren Bildern gleichzeitig entfernen

Wer mit großen Mengen an Dokumenten oder Bildern arbeitet, kommt irgendwann an einen Punkt, die Arbeit mit Schlagworten (Tags) hilfreich ist. Nun war es auch bei mir so, dass ich von iPhoto nach Aperture umgezogen bin und mir eine schöne Projekt- und Galeriestruktur aufgebaut habe. Flugs noch alle Bilder mit Tags versehen um mit „intelligenten Alben“ arbeiten zu können und die Sache war geritzt.

So einfach wars dann doch nicht, weil das Hinzufügen und vor allem das Entfernen von Tags alles Andere als intuitiv ist. Mein erster Ansatz war, in den Metadaten das Feld „Schlagworte“ anzeigen zu lassen und darin dieselben zu ändern. Wenn man aber mehrere Bilder markiert hat, wird aber trotzdem nur ein einziges Bild geändert. Meine Recherchen nach dem „richtigen“ Weg hat folgendes ergeben:

Schlagworte (Tags) hinzufügen

  1. Die gewünschten Fotos markieren (⇧-Klick oder ⌘-Klick)
  2. Schlagwort-Palette einblenden: Menü „Fenster“ > „Schlagwörter einblenden“ // oder ⇧D
  3. Auf die Schlagworte Klicken, die den markierten Bildern hinzugefügt werden sollen.
So weit so gut. Ich hätte erwartet, dass beim nochmaligen Klick auf das hinzugefügte Schlagwort, dasselbe wieder entfernt würde. Eine Lösung dafür, die im Internet herumgeistert ist: Das Schlagwort in das kleine Feld eingeben und ⇧↵ Drücken. Schon etwas merkwürdig umständlich. Das brachte mich auf die Idee, ob es auch mit ⇧-Klick geht. Es geht.

Schlagworte (Tags) entfernen

  1. Die gewünschten Fotos markieren (⇧-Klick oder ⌘-Klick)
  2. Schlagwort-Palette einblenden: Menü „Fenster“ > „Schlagwörter einblenden“ // oder ⇧D
  3. Auf die zu entfernenden Schlagworte mit gedrückter ⇧-Taste Klicken.
Das Entfernen funktioniert auch, wenn nicht alle ausgewählten Bilder das Schlagwort enthalten, sondern nur einige.

iResize – mehrere Bilder auf einmal verarbeiten

Heute musste ich mehrere Bilder verarbeiten und die Größe auf genau 1024 px in der Breite anpassen. Es waren ca 50 Bilder, also nichts was man gerne einzeln per Hand macht.

Als ich erfolglos versucht hatte, eine Ordneraktion einzurichten – man zieht die Dateien auf den Ordner und die werden dann automatisch kopiert und angepasst – machte ich mich auf die Suche nach einem möglichst einfachen App. Zugegeben, „Vorschau“ kann das zwar, aber man hätte dann hinter dem neuen verkleinerten Bild immer ein Originalbild als Autosave-Version. Bei Bildern mit 5-10 MB keine gute Idee zumal die Originale ja unangetastet bleiben.

Lange Rede kurzer Sinn: Meine Wahl fiel auf ein kleines kostenloses App aus der Schweiz mit dem einzigen Nachteil dass es ein furtbar nicht-so-schönes Icon besitzt. Ansonsten sind für mich diese Eigenschaften relevant:

  • Automatisch an dem neuen Ort speichern (nicht erst kopieren müssen)
  • Bilder nach Breite und Höhe anpassbar
  • Dateinamen anpassbar
  • Bildkompression einstellbar (wäre auch ohne ok)

Das App funktioniert so, dass man seine Bilder in die Liste links hineinziet, seine Einstellungen wählt und auf Knopfdruck in einen wählbaren Zielordner legen lassen kann.

Die Bilder lassen sich auch in der Rotation ändern, sogar individuell vor dem Speichern. Als kleines Extra gibt es sogar eine Kompressionsvorschau, in der man sein Bild in einem Vorschaufenster sieht und mit einem Regler die Kompessionsstufe ändern kann. In Echtzeit wird dann das Bild entprechend angezeigt und man sieht sofort ab wann die Qualität zu schlecht wird.

Hier gehts zum Download von iResize. Es gibt einen Spenden-Button: In diesem Fall durchaus angebracht.

Die Cloud – Aber sicher! Sicher?

Nicht mehr lange, dann wird die iCloud von Apple erscheinen. Cloud-Dienste gibt es ja schon länger. Einige wie MobileMe sind gefloppt und einige wie DropBox erfreuen sich großer Beliebtheit.

Es kommt eben immer darauf an wie man es macht. Zum Flop von MobileMe hat sicherlich beigetragen, dass die Entwicklung sich lange hingezogen hat und die Ladezeiten jenseits von gut und böse liegen.  DopBox dagegen ist schnell, offen und unkompliziert.

Die Dateien liegen dann naturgemäß auf einem Server des jeweiligen Anbieters damit sie jederzeit auf jedes Gerät geladen werden können wenn sie geändert wurden. Nun, wenn die Dateien alle auf einem fremden Rechner liegen, wer kann dann darauf noch zugreifen? Da gibt es Unterschiede bei den Anbietern. Einige sind sicherer und einige bieten kaum Sicherheit.

Man kann unterscheiden zwischen zwei Varianten: Die eine speichert die Daten im Klartext, d.h. unverschlüsselt nur durch einen Zungangsnamen und Passwort gesichert. Wer diese hat, knackt, oder umgehen kann (z.B. der Server Administrator) kann auf die Dateien ganz normal zugreifen. Die andere Variante speichert die Daten verschlüsselt, d.h.  man benötigt neben den Zugangsdaten noch einen Schlüssel, der die Dateien überhaupt lesbar macht.

Dienste, die eine online-Suche der hochgeladenen Dateien anbieten, bieten keine Verschlüsselung an, weil das echtzeit-Durchsuchen der Dateien sonst nicht (eingeschränkt) möglich wäre.

Andere Dienste verzichten auf solche Features und stellen die Datensicherheit in den Vordergrund. Hier verlassen nur verschlüsselte Dateien den Rechner des Users, d.h. der Cloudanbieter hat nur kryptische Daten auf dem Server liegen. Die Zugangsdaten und die Verschlüsselungsinformationen, die zum entschlüsseln notwendig sind, verlassen das persönliche Gerät nicht. Das Durchsuchen der Dateien erfolgt auf den Kopien des eigenen Rechners und nicht online.

Somit können auch bei solchen DropBox-Pannen – bei dem jede Dropbox mit einem Beliebigen Passwort im Internet frei zugänglich war – keine Schäden entstehen. Auch für Hacker, die einen Account knacken könne, sind die Dateien wertlos da sie verschlüsselt nicht lesbar und nicht entschlüsselbar sind. Die AES-256 Verschlüsselung gilt bis heute als absolut sicher und ungeknackt.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die Verknüpfung der Dateien mit den persönlichen Daten des Users. Während einige Anbieter diese wiederum in Klartext miteinander verknüpfen, können andere Anbieter wie WUALA diese nicht miteinander zordnen. Auch die beabsichtigte oder unbeabsichtigte Weitergabe von Dateien wäre hier sowohl für werbe- als auch für kriminelle Zwecke nutzlos.

Wer sich für eine solche sichere Variante interessiert, kann sich mit diesem Promo-Code einen kostenlosen 2GB Account bem schweizerischen Anbieter WUALA sichern. Zugangsname, email und passwort eingeben und los gehts.

http://www.wuala.com/referral/BGP3JPJ7AGCKAHP4AHGC

iWork Quo Vadis?

Nun da das neue OSX einige Wochen raus ist, gibt es in manchen Foren heftige Diskussionen zu der einen oder anderen Neuerung.

Neu ist zum Beispiel, dass Features wie „Autosave“ oder „Versions“ nicht mehr im Programm selbst verankert sind sondern im Betriebssystem. Das Programm selbst, z.B. Pages muss dieses Feature lediglich „unterstützen“. Auf diesem Weg wird auch MS Office mit einem der nächsten Updates in den Genuss des Autosave kommen, wie es von Microsoft angekündigt wurde.

Solche Neuerungen bedeuten, dass Änderungen am Betriebssystem auch die Funktionalität von einzelnen Programmen stärker beeinflusst als es in der Vergangenheit üblich war. In dem ausführlichen Bericht von Ars Technica zu OSX Lion finden sich noch eine Reihe solche Neuerungen.

Z.B. werden Programme vom Betriebssystem selbständig geschlossen oder offen gehalten, auch wenn der Nutzer diesen Befehl nicht gegeben hat. Diese Eigenstädigkeit dient angeblich der Performance-Verbesserung indem offene, aber nicht benutzte Programme im Hintergrund geschlossen werden – oder eben, wenn es die Leistungsreserve erlaubt, für einen schnelleren Start im Hintergrund offen gehalten werden, auch wenn der Nutzer den Befehl zum schließen gegeben hat.

Darüber hinaus waren in der Betaversion von Lion die kleinen Punkte im Dock nicht mehr vorhanden, anhand denen man ablesen kann ob das betreffende Programm geöffnet oder geschlossen ist.

Numbers Pages Keynote im Dock
Geöffnete und nicht geöffnete Programme im Dock

Abgesehen von einigen Sicherheitsfragen (wenn z.B. der Internetbrowser unwissend weiter läuft) deuten diese Implementierungen – oder besser gesagt Explantierungen – auf einen stärkeren iOS-Bezug hin als ich es gedacht hätte. In nicht alzu ferner Zukunft dürfte dann das iPad-Verhalten bezüglich Apps auch auf dem Mac der Standard sein:

  • Es gibt für den User keine offenen oder geschlossenen Programme mehr. Er nutzt seine Programme einfach ohne sich Gedanken darüber machen. Gleiches gilt für Dateien.
  • Der User muss nichts mehr manuell sichern. Jede Veränderung wird gespeichert.

Das hört sich doch recht solide und angenehm an. Man kann sich voll und ganz auf sein Dokument konzentrieren und ist besser gegen Datenverlust geschützt.

Allerdings erhalten damit einige Dinge Einzug auf dem Mac, die ich auf meinem iPhone und iPad als unausgereift erachtet habe oder den Beschränkungen des Mobilgerätes zugeschrieben hatte. Primär geht es dabei um den workflow, der auf dem Mac deutlich effizienter ist als auf den Mobilgeräten:

Wie soll das wechseln zwischen „offenen“ Programmen mit ⌘TAB funktionieren, wenn es keine offenen Programme gibt? In iOS hält dafür die Liste der zuletzt benutzten Programme her, die wird aber sehr schnell sehr lang und unübersichtlich.

Geöffnete Dateien bekommen ein neues „zuletzt gespeichert“ Datum auch dann, wenn man sie nicht geändert hat oder wieder zur letzten Version zurückkehrt. Klickt man durch die Blätter in einer Numbers Datei, wird das von Autosave bereits als Änderung erkannt. Das ist nicht nur für die Dateisuche relevant. Auch DropBox fängt an zu synchronisieren obwohl sich nichts geändert hat. Greifen mehrere Nutzer auf eine Datei zu, entstehen Synchronisierungskonflikte durch „falsche“ lokal gespeicherte Versionen.

Auch das Speichern einer Datei unter einem neuen Namen ist umständlicher geworden. Man kann sie nicht mehr in einem Arbeitsgang speichern sondern muss sie duplizieren, speichern und die Ursprungsdatei schließen.

Diese Kleinigkeiten summieren sich ganz schön auf. Abgesehen von Autosave, welche nutzbaren Vorteile bekommt der User eigentlich dafür?

Kein Dock-Exposee mehr in Lion

Das von manchen viel geliebte und praktische Dock-Exposee, das im Juni 2009 eingeführt wurde, existiert in Lion nicht mehr. Die „click-and-hold“ Funktion hat dafür aber auch etwas neues mitgebracht.

Die praktsiche Anzeige der im Programm geöffneten Fenster als Miniaturen wurde entfernt und auch die Nachfrage bei AppeCare Mitarbeitern nach dem Grund oder einer Alternative blieb ohne Ergebnis. Das wurde in den Apple Support Discussions (ASD) von einem User berichtet, der erfahren haben will, dass Apple bereit wäre es zu re-implementieren wenn genügend Nachfragen bei ihnen eingingen. Ein winziger Hoffnungsschimmer für die, die es schmerzlich vermissen.

Die neue Funktionalität, die jetzt nicht zwischen einem Rechtsklick und click-and-hold unterscheided zeigt über den geöffnenten Fenstern deine Liste der zuletzt verwendeten Datein. In der Tat ist das eine Verbesserung im Workflow für Nutzer, die auf diesem Wege ihre Dateien öffnen. Denn die Liste wird auch angezeigt wenn das Programm noch nicht geöffnet ist. Man kann also mit einem einzigen Klick ein Dokument finden und öffnen:

  1. Auf das Programm-Icon im Dock klicken und halten bis die Liste erscheint (ca. 1 sek.)
  2. Den Cursor zum gewünschten Dokument navigieren
  3. Den Mausklick loslassen (release) und das Dokument öffnet sich

Gerade für Leute die beruflich oder auch privat oft und viele Dokumente bearbeiten dürfte das ein echter Gewinn sein. Man muss sich nicht viele Gedanken über das Menü oder die Suche machen. Einfach auf das Icon klicken und los gehts! 🙂

Fußnoten in iOS Pages – Ein Workaround

Eigentlich kann man ja in Pages für das iPad/ iPhone keine Fußnoten einfügen. Eigentlich – denn das App hat diese Funktion zwar eingebaut, stellt aber keine Buttons dafür zur Verfügung. Hier ist ein kleiner Workaround, mit dem man auch unterwegs Fußnoten einfügen und bearbeiten kann. Weiterlesen

10.7.0 – Der Löwe hat’s gefressen

Oder auch: Who moved my cheese? Bei Neuerungen tut sich der Mensch bekanntlich oft schwer, auch wenn es Veränderungen zum Positiven sind. Je mehr man über die Dinge aufgeklärt wird, umso besser kommt man durch die Anpassungskurve. Hier einige Infos zu Dingen, die in der neuen Version des Betriebssystems nicht mehr zu finden sind. Weiterlesen

Erste Eindrücke iWork auf Mac OSX Lion

Gemessen am Anspruch dass es das fortschrittlichste Betriebssystem unseres Planeten sein soll gibt es leider nur ernüchternde Erkenntnisse aus den ersten Tagen des Löwen.

Es sind einige Neuerungen eingezogen, leider machen die das Arbeiten aber nicht einfacher sondern komplizierter. Lion verlangt für die gleichen Arbeitsschritte mehr Klicks und Umwege als der Schneeleopard. Kaum zu glauben aber wahr: Er nimmt ungefragt Änderungen an Dateien und Inhalten vor die man nicht kontrollieren kann. Weiterlesen

Nützliche Vorlagen für Selbständige und Freiberufler

Für all diejenigen, die sich die Arbeit mit ihren beruflichen und privaten Finanzen verenfachen möchten, habe ich ein paar nützliche Vorlagen bei Numbersvorlagen gefunden.

Darunter befindet sich z.B. eine recht umfangreiche Einnahmen-Überschuss-Rechnung, die vor Allem für die Freiberufler unter uns interessant sein dürfte. Neben den Einnahmen und Ausgaben erfasst sie auch Reisekosten, Abschreibungen und sogar Kfz-Kosten.

Für diejenigen, die es etwas einfacher halten, findet man dort auch ein einfach aufgebautes Kassenbuch, das alle notwendigen Funktionen bietet. Man muss nur noch seine Einnahmen und Ausgaben eintippen. Fürs Private bietet numbersvorlagen.de auch ein Haushaltsbuch mit vielen vordefinierten Kategorien und Kostenarten. Beide Vorlagen beiten dazu noch eine kleine graphische Asuwertung.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Kassenbuch

Haushaltsbuch

iWork für iPad: Kompatibel mit der Mac-Version?

Immer wieder hört man Klagen über die beschnittene Feature-Liste der iPad-iWork Apps. Dass es überhaupt Einschränkungen gibt, war eine erste Ernüchterung nach der ersten Freude über das mobile Apple-Kind. Abgesehen davon, dass es hin und wieder Probleme beim Öffnen der iPad Version auf dem Mac gibt, sind dieses die offiziellen Einschränkungen seitens Apple: Weiterlesen