iWork Update für OS X Yosemite

Numbers, Pages und Keynote für iOS, Mac und iCloud haben ein größeres Update bekommen. Neben den optischen Veränderungen wie das Icon oder die Toolbar hat Apple ein paar neue Features spendiert. Die Apps unterstützen jetzt auch Handoff.

Insgesamt scheint die Entwicklung in die richtige Richtung zu gehen. So kann man jetzt auf allen Plattformen Dateien schreibgeschützt oder passwortgeschützt mit anderen per iCloud Link bzw. iCloud Drive teilen. In den iOS Apps kann man jetzt sogar Fotos mit der Kamera einfügen, ohne das App zu verlassen.

Ein schmerzlich vermisstes Feature in Pages ist die Anzeige der Kommentare übersichtlich in der Seitenleiste. Nun ist es wieder da. Ebenso lassen sich jetzt auch wieder Bilder in die Kopf- und Fußzeilen und Tabellen einfügen – sogar auf iOS.

Alle neuen Features seit iWork ’09: www.apple.com/de/productivity-apps/whats-new/pages/

iwork ipad 1 iwork ipad 2

 

iwork aktualisiert

Adressbuch – Mehrere Kontakte gleichzeitig ändern

Das Adressbuch in OS X (Kontakte App) ist simpel und einfach zu bedienen. Für die meisten von uns ist es ausreichend und funktioniert einfach. Was ist aber wenn man mehrere Kontakte gleichzeitig ändern möchte? Das funktioniert mit Bordmitteln nicht aber es gibt eine Lösung dafür.

Mit dieser Sammlung von Applescrpts (Hubi’s Address Book Scripts) kann man das Adressbuch ändern, ohne jeden Kontakt einzeln bearbeiten zu müssen. Für eine Auswahl oder alle Kontakte kann man:

  • Alle Daten eines Feldes auslesen z.B. alle Telefonnummern
  • Duplikate gruppieren
  • zu Gruppen hinzufügen oder entfernen
  • Groß-/Kleinschreibung ändern
  • Leerzeichen entfernen
  • Zeichen entfernen
  • suchen und ersetzen
  • Felder austauschen, verschieben oder teilen
  • und mehr…

In meinem Beispiel wurden versehentlich beim Synchronisieren mit dem Festnetztelefon zu fast allen Telefonnummern eine Zusätzliche Vorwahl hinzugefügt. (Danke Gigaset Sync App.) Die Telefonnummern sahen also so aus: Ländervorwahl-Vorwahl-Vorwahl-Telefonnummer. Die Aufgabe ist nun, die überflüssige Vorwahl zu suchen und mit „nichts“ zu ersetzen.

So gehts: Man lädt den Ordner mit den Skripten herunter (hier oder hier) und führt einfach die gewünschte Funktion aus.

Wenn man den Ordner mit den Skripten heruntergeladen hat, kann man sie entweder direkt ausführen oder in das Skript-Menü importieren. Dazu einfach den Installer laufen lassen.

Um die Telefonnummern zu ändern, reichen diese drei Schritte:

  1. Adressbuch öffnen
  2. Skript starten (Field – search & replace in…)
  3. Die zu suchende und zu ersetzende Zeilenfolge eingeben

Wenn man eine bestimmte Zeichenfolge entfernen möchte, gibt man bei „Replace“ einfach nichts ein.

Das funktioniert auch, wenn die Kontakte nicht lokal sondern in iCloud sind. Es dauert ca 2 Minuten (je nach Anzahl) bis alle Kontakte auf den anderen Geräte aktualisiert sind.

Adressbuch mehrere Kontakte gleichzeitig bearbeiten

Microsoft Office für iPad

excel für iPad

Microsoft hat die Office Apps Word, Excel und Powerpoint für iPad im Apple App Store verfügbar gemacht. Von vielen zunächst als „zu spät“ bezeichnet, ist das Interesse jedoch recht hoch. Bereits nach einem Tag waren die Apps an der Spitze der Download-Charts für kostenlose Apps im App Store. Nach drei Tagen war Word auf Platz 1 in 120 von 135 Ländern, Excel und Powerpoint auf Platz 5.

Die Apps können kostenlos heruntergeladen werden. Damit lassen sich Office Dokumente wie gewohnt ansehen und auch versenden. Wer allerdings Dokumente bearbeiten oder erstellen möchte, benötigt ein Office 365 Abo für 99,99 Euro pro Jahr. Dieses Abo umfasst das Nutzen von MS Office auf mehreren Geräten (Mac, PC, iPad) und Speicherplatz in Microsoft’s OneCloud.

Der Funktionsumfang der iPad Versionen ist  nicht gleichauf mit den Desktopversionen. Beispielsweise fehlt Excel die Funktion für Pivot Tabellen. Dokumente, die die fehlenden Funktionen enthalten, können aber problemlos angesehen werden.

Dass Office nun auf dem iPad verfügbar ist, dürfte für beide Unternehmen ein Gewinn sein. Apple profitiert wohl von eine höheren Akzeptanz des iPad und einem 30%-Anteil der über den App Store gekauften Office Abos. Microsoft hingegen dürfte von all den iPad Usern profitieren, die Office bisher nicht nutzen konnten aber gerne würden.

Tim Cook postete einen Tweet, um Office und MS CEO Satya Nadella im App Store willkommen zu heißen.

TC Welcome MS

Pages 5, Numbers 3 und Keynote 6: Vermisste Funktionen sollen wieder integriert werden

PagesNumbersKeynoteNach dem Release der neuen Versionen von Pages, Numbers und Keynote waren viele Nutzer enttäuscht darüber, dass einige Funktionen wie z.B. Kopf- und Fußzeilen in Numbers nicht mehr verfügbar waren.

Die Blogs berichteten darüber und in Foren wurde darüber diskutiert. Nun hat Apple eine art mini-Roadmap bekannt gegeben, welche Funktionen in den nächsten 6 Monaten wieder verfügbar sein sollen.

In den englischen Support-Seiten wird unter dem Thema „Funktionen und Kompatibilität“ im Rahmen von „Learn about the new iWork for Mac.“ beschrieben, dass die neuen Versionen von Grund auf vollständig neu für 64-Bit programmiert wurden und ein übergreifendes Dateiformat für Mac, iCloud und iOS 7 bieten. Im Rahmen der ersten Version seien noch nicht alle Funktionen implementiert.

„Wir planen, einige der Funktionen in den nächsten Updates wieder zu implementieren und laufend brand neue Funktionen hinzuzufügen.“  Weiterlesen

iWork muss Federn lassen: Viele Funktionen gestrichen

gerupftes huhn

Bei der Präsentation der neuen Pages, Keynote und Numbers Apps wurde eines besonders betont: Mac, iOS und iCloud sind jetzt voll kompatibel. Darauf hatten viele gehofft und die Vorfreude war groß. Auch das neue Design wurde mit Spannung erwartet mit dem man noch einfacher mehr erreichen sollte. Mehr dazu in einem anderen Blogpost.

It’s easier to do things, while at the same time it’s more powerful.
Eddie Cue, Apple 

They are the most powerful iWork apps we ever made.
Roger Rosner, Apple 

Die „full document compatibility“, wie es Apple nennt, ist also tatsächlich da, nun sind alle Funktionen über alle Geräte gleich, allerdings nicht ohne Einbußen an anderer Stelle. Und diese scheinen nicht unherheblich zu sein. Denn es wurden nicht die iOS Apps an die Leistungsfähigkeit der Mac Apps angeglichen, sondern umgekehrt.

Pages, Keynote und Numbers für iOS haben zweifelsfrei eine deutliche Verbesserung der Funktionen und Anwendung erfahren, aber sie sind bei weitem noch nicht auf Desktop-Standard. Nun muss der Macuser, auch wenn er nicht mit dem iPhone oder iPad arbeitet, auf dem Niveau der Mobilgeräte arbeiten. Eine gewisse Schonfrist gibt es noch, denn iWork ’09 ist auf den meisten Rechnern noch wohlauf (die Apps wurden beim Update nicht gelöscht), dennoch heben viele User entsetzt die Augenbrauen. Die verlorenen Features und Bugs haben teilweise gravierende Auswirkungen auf die Werke der Anwender. Manche Dateien lassen sich gar nicht mehr bearbeiten, da Schlusselfunktionen schlichtweg fehlen.

Es mag möglicherweise auch an der Kommunikation von Apple liegen, denn dieses Update ist weniger ein Update als tatsächlich eine komplett neu programmierte Variante von iWork. Aus dieser Perspektive lässt sich die bedingte Kompatibilität in einem anderen Licht betrachten.

Am schwersten getroffen hat es Pages, das in der letzten Version ein ziemlich leistungsfähiges Textverarbeitungsprogramm war. An Features wie die Gliederungsansicht, Adressfelder oder verknüpfte Diagramme aus Numbers ist in der neuen Version nicht mehr zu denken. Entsprechend haben sich die Bewertungen im App Store von überwiegend positiv auf überwiegend negativ gedreht.

(Bild: Bewerung Pages 5.0 oben vs. alle Bewertungen inkl. 5.0 unten) 

Wärhend User in den Foren bei Apple und MacRumors.com ihr Leid über dutzende Seiten hinweg klagen, ist die Fachpresse ebenfalls eher zurückhaltend mit Lob für den Fortschritt.

Whither iWork?
— John Gruber | daringfireball.net

Whither iWork?
— rarebitstudio.com 

Apple’s Pages 5.0 an unmitigated disaster?
— macdailynews.com

Problem für Vielschreiber, Apple streicht zahlreiche iWork-Funktionen
— macwelt.de

Updated iWork Apps are Here: Proceed with Caution.
— keynotepro.com

Some Power Users Are Unhappy With Lost Features in the New iWork
— macrumors.com

Pages 5: An unmitigated disaster
— betalogue.com

die Lehre aus dem iWork-Desaster
— webseiten an apfelpürée

…und mehr.

Großes iWork Update vereint iOS, OS X und iCloud in einheitlichem Dateityp

Logo pages numbers keynote

Mit dem neuesten und zugleich umfangreichsten Update der iWork Apps verschmelzen die iOS und OS X Versionen gemeinsam mit iWork für iCloud in einem einheitlichen Dateityp. Nun können Dokumente verlustfrei zwischen allen Geräten ausgetauscht und dort bearbeitet werden. Sogar Nutzer auf Windows Rechnern ohne iCloud Account können iWork Dokumente empfangen, bearbeiten und weiter versenden. 

Eine bemerkenswertes neue Funktion ist die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten in Echtzeit. Dabei können Nutzer zur gleichen Zeit an einem Dokument arbeiten und Änderungen vornehmen. iCloud macht’s möglich.

iwork icloud pages zusammenarbeit bearbeiten demo

Wie es die Entwickler demonstrierten (Apple Event ab 48:50 min), wurde das möglich indem Pages, Numbers und Keynote von Grund auf neu programmiert wurden. Dabei haben sie auch eine neue Oberfläche erhalten, die etwas anders funktioniert als wir es gewohnt sind. Sie soll die Anwendung noch einfacher machen und den Nutzer gleichzeitig noch effizienter arbeiten lassen.

Pages neue Bedienoberfläche

Der Inspektor ist nun z.B. nicht mehr ein frei schwebendes Fenster, sondern eine Seitenleiste wie man es z.B. von Aperture kennt. Im Grundsatz wurden die Funktionen beibehalten, jedoch reagiert die Seitenleiste „content sensitive“ auf das gerade ausgewählte Objekt. Befindet sich der Cursor z.B. im Text werden die Optionen für Text angezeigt. Markiert man ein Bild, wird automatisch auf die Optionen für Bilder umgeschaltet.

Formatierung in pages for ios

In den iOS Apps findet man nun beispielsweise Formatierung in einer kleinen Leiste direkt über der Tastatur.

Insgesamt scheint dieses Update eine Fülle an Neuerungen zu bieten. Ich bin gespannt wie die Resonanz der User sein wird.

Produktivität auf iPhone und iPad soll verbessert werden

Für alle, die ihr iDevice gerne noch produktiver einsetzen würden und unter den eingeschränkten Möglichkeiten leiden, gibt es Hoffnung.

In letzter Zeit gab es mehr und mehr stimmen, die die Entwicklung von iOS gerade im Produktivitätsbereich als veraltet beschrieben. Beispielsweise ist es nur schwer möglich, geräteübergreifend an Dokumenten zu arbeiten. Es müssen umwege über „Öffnen in…“ oder Drittanbieter wie Dropbox in Kauf genommen werden, was letztendlich zu Duplikaten und Kopien an mehreren Orten führt. Die tiefe Integration von Dropbox und die beliebte eMail-to-self ist ein Zeichen der mangelnden Verknüpfung der Geräte.

tim-cook-allthingsdigital-interview-d11Tim Cook, der Apple CEO beantwortete eine Reporterfrage zu diesem Thema mit „the customer is the judge“ und „we want to enrich our customer’s life“. Der letzte Satz seiner Antwort gibt Anlass zur Hoffung: „…our contribution will be most in the creation space.“ Damit beantwortete er die Frage des CNBC-Reporters zum Thema Work (creation) und Play (consumption). Offensichtlich hat Apple sein Entwicklungsengagement im bereich Work deutlich verstärkt.

Möglicherweise werden wir kommende Woche auf der WWDC mehr darüber erfahren, wie Apple sich eine bessere Produktivität auf iOS ud OSX vorstellt.

Tastenkürzel für bestimmte Funktionen zuweisen

Jeder, der öfter als nur gelegentlich mit dem Mac arbeitet, kann sich mit Tastenkürzeln kann sich die Arbeit erheblich erleichtern. ⌘S Speichern, ⌘C Kopieren und ⌘V Einfügen kennt fast jeder. Dann gibt es noch gängige Kurzbefehle wie ⌘A, ⌘W, ⌘Q, ⌘N und ⌘T.

Wer bestimmte Funktionen häufig benutzt, kann dafür ganz einfach eigene Kurzbefehle anlegen. In den Systemeinstellungen unter „Tastatur“ wählt man den Eintrag „Programmkurzbefehle“ aus. Dort kann man Kurzbefehle anlegen, die für einzelne Programme oder für alle Programme gelten.

Systemeinstellungen Tastatur  Tastenkürzel zuweisen Speichern unter

Mit dem [+] Button fügt man einen Eintrag hinzu. Dabei ist es wichtig, den exakten Menübefehl einzugeben, den man für die Funktion anklicken würde.

Die drei Punkte sind nicht drei normale Punkte sondern ein Sonderzeichen, das drei Punkte darstellt. Es wird mit alt-Punkt erstellt. Oder das zwischen den Anführungszeichen kopieren: „…“

In diesem Beispiel habe ich ein Kürzel angelegt, mit dem ich den Menü-Befehl „Speichern unter …“ mit dem Tastenkürzel ⇧⌘S auslöse.

 

Die heimliche Rückkehr von „Speichern unter…“ und „Nicht speichern“

Mit der Einführung von Lion vor rund einem Jahr waren viele iWork User enttäuscht über die Schlankheitskur bei den Funktionen, die Versions und Autosave mit sich brachte. Es gab reichlich Protest in den Apple Discussions und anderen Foren. Mit der Zeit wurden auch Terminal-Befehle gepostet, mit denen man ungewolltes Speichern durch Autosave abschalten, und in machen Apps damit auch „Speichern unter“ wieder anknipsen konnte.

Mountain Lion bietet das nun wieder von haus aus. Man kann wieder auf die altbewährte, einfache Weise Dateien unter einem anderen Namen speichern und wird gefragt, ob man Änderungen speichern will wenn man sie schließt.

Das erfreuliche daran ist, dass man dafür Autosave nicht komplett deaktivieren muss und dieses zusätzliche Stück Sicherheit nutzen kann Wer es dennoch komplett abschalten will, kann das mit Mountain Tweaks tun.Menü Speichern unter in Mountain Lion

Der Befehl „Speichern unter…“ ist wie zuvor im Menü „Ablage“ verfügbar, wenn man die alt-Taste (⌥) drückt. Um sie permanent im Menü zu haben, muss man ihm einen Tastatur-Kurzbefehl zuweisen, zum Beispiel ⇧⌘S. Für einen guten Workflow macht das sowieso Sinn und viele werden es noch von Snow Leopard gewohnt sein.

Nun ist es aber so, dass mit diesem Befehl auch die Änderungen nicht nur im neuen Dokument, sondern auch im Originaldokument gesichert werden. Damit hat man dann zwei identische Dateien. Der ursprüngliche Gedanke – und der Unterschied zu „Duplizieren“ – ist aber, dass das ursprüngliche Dokument erhalten bleibt. Bleibt zu hoffen, dass dieser Fehler noch behoben wird.

„Nicht speichern“ wird in Systemeinstellungen > Allgemein konfiguriert.  Wie früher wird dann beim Schließen eines ungesicherten Dokumentes eine Dialogbox eingeblendet, in der man das Speichern bestätigen oder verwerfen kann.

Mountain Lion - nicht sichern

Um den Befehl „Duplizieren“ in Pages aus dem Menü entfernen möchte, gibt es noch einen kleinen Trick den ich bei Tuaw.com gefunden habe. Für Pages weist man das Tastenkürzel ⇧⌥⌘S  „Duplizieren“ zu. Schon verschwindet der Menüeintrag und ist nur mit gedrückter alt-Taste sichtbar. Bei mir funktioniert das leider nur mit Pages.

Die Cookiegate Affäre – Google hackt Sicherheitseinstellungen von iOS Geräten

„Cookiegate“, in Anspielung auf die Watergate Affäre nennt Greg Sterling die das blaue Auge, das sich Google mit seinem Fehlverhalten geholt hat. Nach einem Bericht des Wall Street Journal hat Google Sicherheitseinstellungen von Nutzern des Safari Browsers mit einem Hack umgangen um sie entgegen der Einstellungen beim Surfen verfolgen zu können. Betroffen sind Anwender, die Safari auf iOS und Mac OSX benutzen.

Zusammen mit einer Werbefirma hat Google einen Code genutzt, der auf dem Gerät ein unerlaubtes Cookie einschleust. Der Hack täuscht dem Browser vor, daß der Nutzer ein Formular ausgefüllt hätte und das Cookie nun erlaubt sei. Werkseitig sind alle Apple-Geräte so eingestellt, daß sie solche Cookies nicht zulassen. Als der Vorfall bekannt wurde, hat Google den Code wieder deaktiviert. Nur Stunden nach dem Erscheinen des Artikels ging bei der US-Amerikanischen Sicherheitsbehörde FTC eine Beschwerde ein und der Kongress sowie Verbraucherverbände forderten eine Erklärung dazu.safari_cookies.png

Google wurde buchstäblich mit der Hand in der Keksdose erwischt. Als Erklärung für das Verhalten wurde von der Suchmaschine erläutert, dass man einen Weg gesucht habe, die +1 Buttons von Werbeanzeigen in Safari funktionsfähig zu machen, die ohne das Tracking nicht richtig funktionieren. Google beteuert, dass die Werbe-Cookies keine persönlichen Informationen sammelten.

Darüber hinaus würde sich Apple (lt. John Battelle) von der üblichen Internetpraxis abwenden und dem Nutzer solche Voreinstellungen aufdrängen („privacy paternalism“). Google hätte nur die normale Praxis des Internets wieder hergestellt – die „normal web practice“.

Update 22.02.2012:

Inzwischen wurde in den USA von einem Safari-Nutzer Klage gegen Google wegen Verletzung der gesetzlich geschützten Privatsphäre eingereicht. Der Internetgigant beteuert nach wie vor, seine Unschuld da er nur „bekannte Mechanismen“ benutzt hätte, Safari dazu zu bringen, wie andere Browser zu funktionieren.

Dennoch bleiben Fragen offen wie z.B. dass der fragliche Programmcode direkt nach dem Erscheinen des ersten Berichtes deaktiviert wurde und warum eine Informationsseite von Google deaktiviert wurde, in der beschrieben wird, dass Safari-Nutzer mit den Werkseinstellungen nicht von Google verfolgt („tracked“) werden.